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Pichu: Ich entschied mich hierher zu kommen, da es das Beste für mich ist! Drucken
Geschrieben von: Fabian   
Samstag, den 05. Juli 2008 um 22:21 Uhr
von Fabian Hoch

Einige Jahre wartete er auf seine Chance bei seinem Verein Atlético Madrid, doch wirklich bekommen hat er sie nie. Iván Cuéllar, mittlerweile besser bekannt unter dem Namen Pichu, zog einen Schlussstrich unter seine Karriere bei den Colchoneros und wechselte nach seinem Leihjahr in Eibar zum Aufsteiger Sporting Gijón, wo er seinen Stammplatz in der Primera División erhalten wird. Dennoch will er seine Zeit in der Hauptstadt nicht missen und lässt verlauten, dass ihm diese Etappe enorm weiterhalf.

Mit der spanischen Sporttageszeitung AS unterhielt sich der ehemalige Juniorennationaltorwart über sein kommendes Abenteuer in Asturien und blickte voller Vorfreude auf die neue Spielzeit. Dies war auch das hauptsächliche Thema in diesem Interview, wo jedoch auch auf seine Vergangenheit zurückgeblickt wurde. Die nächsten zwölf Monate werden zeigen, ob dies der richtige Schritt für den mittlerweile 24-Jährigen Schlussmann gewesen ist.
Wann hat sich die Möglichkeit ergeben nach Gijón zu wechseln und hat es lange gedauert bis sie sich entscheiden haben?

„Nein, es ist mir nicht schwer gefallen. Ehrlich gesagt war es eine Frage von Sekunden die Entscheidung getroffen zu haben, da das Angebot im sportlichen Sinn sehr gut war. Für mich ist es jetzt viel wichtiger als Fußballer und Person zu wachsen, als in anderen Bereichen.

Hatten sie noch andere Angebote?

„Ja, ich hatte noch ein anderes interessantes auf dem Tisch, aber dies von Sporting war am Besten um nach und nach besser zu werden. Mich hat es getroffen schwierige Phasen zu durchleben und jetzt möchte ich Ziele erreichen, jedoch mit den Füßen auf dem Boden und im Laufe der Zeit.

Sie konnten die Atmosphäre, die sie erleben werden, bereits am Tag des Aufstiegs im El Molinón sehen...

„Es war wirklich etwas Unglaubliches; ein sehr wichtiger Tag für die Fans und den Verein selbst. Falls die Leute uns so entgegenkommen wie an diesem Tag, dann habe ich keinen Zweifel, dass wir ihnen noch mehr Gefallen machen werden und dies ist sehr bedeutend für einen Spieler.

Sie sind zehn Jahre in der Segunda División gewesen...

„Ich denke jetzt muss es das Ziel sein die höchste Klasse zu halten, da dies nach so vielen jahren in der zweiten Liga ein wahrer Triumph wäre. Auch der Klub ist durch ziemlich schwierige Phasen gegangen und jetzt ist es ander Zeit eine historische Mannschaft wie Sporting zu stabilisieren.

Sie haben ihren Trainer darum gebeten, die Partie im El Molinón nicht zu bestreiten, stimmt dies?

Ich habe es für meinen Job getan, da ich diesen sehr respektiere und dies ist das Hauptsächliche. Ich musste mögliche Kommentare der Presse verhindern, wenn es einen komischen Vorfall gegeben hätte. Dies habe ich in dieser Woche meinem Trainer und Mitspielern in Ruhe gesagt. Die Sache war immer noch nicht klar, auch wenn es das Vorhaben des Wechsels gab, daher war es das Beste für alle.

Kennen sie einige ihrer Mitspieler?

„Ja, ich kenne Sergio Sánchez und Raúl Cámara, mit denen ich in der Atlético-Jugend zusammengespielt habe. Außerdem kenne ich Andreu von klein auf. Er spielte in Barcelona und ich in Mérida und wir treffen bei einem Turnier in Brunete aufeinander. Es ist eine Ewigkeit her, doch jetzt treffen wir uns in der Primera División wieder. Das ist ein schöner Zufall.

Ärgert sie es, dass sie immer noch an dieses berühmte 0:6 gegen den FC Barcelona erinnert werden?

„Überhaupt nicht. Viel mehr hat es mir dazu gedient als Fußballer und vor allem als Person zu wachsen, da man in dieser Welt bei einer Enttäuschung in jedem schlechten Phase wieder aufstehen muss. Die Spieler dürfen nicht in der Vergangenheit leben, sondern in der Gegenwart und der Zukunft.
 

Spieler

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