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Asenjo: Die Champions League im Calderón zu spielen, ist ein Traum Drucken
Geschrieben von: Fabian Hoch   
Freitag, den 03. Juli 2009 um 23:14 Uhr
Es ist eines der Sommertheater in dieser Spielzeit, denn trotz etlicher Wochen in denen sich Sergio Asenjo mit Atlético Madrid über einen Wechsel einig ist, stockt der Abschluss. Noch immer ist nicht klar in welchem Austausch der talentierte 20-Jährige Keeper aus Pucela in die Hauptstadt wechseln wird, doch dies dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein. Bevor der U21-Nationaltorwart seinen Urlaub in der Dominikanischen Republik antrat, gab er sowohl Mundo Deportivo, wie auch AS Interviews zu der derzeitigen Lage.

Mit beiden Blättern unterhielt er sich über den aktuellen Stand und beantwortete auch noch etliche Fragen zu seiner Person. Der bodenständige Juniorennationalspieler zeigt sich überzeugt davon eine gute Rolle bei den Rojiblancos spielen zu können und baut darauf bereits in seinem ersten Jahr am Manzanares voll angreifen zu können.

Valladolid und Atlético finden zu keiner Einigung...


„Ich hoffe sie tun es bald. Ich möchte nun endlich, dass meine Zukunft geklärt ist.“

Mit der Anerkennung von allen gegen sie von Valladolid...

„In denen zwei Jahren in denen ich in der Primera División bin, haben wir in den letzten Partien um alles gespielt. Im letzten Jahr gelang mir gegen Recre eine unglaubliche Begegnung. Ein Unentschieden genügte, die Mannschaft gewann 1:0 und ich spielte eine unfassbare Partie.“

Und vor einem Monat im Ruiz de Lopera gegen Betis. Beide Teams spielten um alles...

„Ja, es gab eine viel größere Anspannung wie in Huelva. Es war schwierig, doch das Team leistete großartige Arbeit. In der letzten Minute, als ich sah, wie Oliveira hoch sprang, um frei zum Abschluss zu kommen, betete ich in einer Sekunde alles was ich kenne. Als er köpfte und ich sah wo der Ball hinflog, sprang ich und erwischte ihn; es kam die Erleichterung und ich sagte mir: ein weiteres Jahr Primera. Für mich war es sehr wichtig, dass Valladolid den Klassenerhalt schaffte.“

Fünf Jahre in Pucela, zwei davon in der Primera und mit Mendilíbar als Trainer. Was hat der baskische Trainer für sie bedeutet?

„Er ist ein Mensch, der viel fordert. Er ist ein Trainer mit guten und schlechten Dingen, wie jeder, doch seine schlechten Seiten dienten mir dazu mehr zu denken, um zu bemerken, dass dieser Beruf schwierig ist, dass ich auf alles achten und mich jeden Tag aufopfern muss um mich so gut es geht zu verbessern. Er schimpfte oft mit mir und trieb mich an, doch in bin sehr dankbar, denn so habe ich mich verbessert. Falls ein Trainer auf dich pfeift, interessierst er dich nicht. Wenn er auf dich achtet und dich antreibt, führt dies dazu, dass du immer bei 100% bist.“

Wer ist ihr Vorbild als Torhüter?

„Als ich anfing zu realisieren, wo dies alles hinging, debütierte Casillas. Du fühlst dich etwas identifiziert mit ihm, du schaust auf seine Entwicklung... Es ist nicht einfach aus dem Nachwuchs von Real Madrid zu kommen und so viele Jahre hintereinander auf diesem Niveau in der ersten Mannschaft zu sein. Ich schaute auf ihn und auch Buffon ist ein Idol für mich, da ich die Autorität, die er im Strafraum hat, bei einem anderen Torhüter der Welt gesehen habe.“

Sie werden mir dann nicht sagen, dass es Zufall ist, dass man über sie sagt, dass sie der Nachfolger von ihm sind...

„Ich arbeite Tag für Tag und hoffentlich schaffe ich die Hälfte was Casillas erreicht hat. Über Iker Casillas zu sprechen, sind große Worte, aber ich freue mich sehr, dass sie mich mit ihm vergleichen können.“

Wie definiert sich Sergio Asenjo als Torwart?

„Meine beste Tugend ist die Ruhe. Für einen Torhüter ist es sehr wichtig in den Schlüsselmomenten Ruhe zu bewahren, dies ist grundlegend. Beim Abwehren sind viele Schlussmänner ähnlich, aber in den günstigen Momenten Ruhe zu bewahren, lässt dir den Druck nichts anhaben und ich spiele am Besten. Dies ist viel zu schön, um dich herunterfallen zu lassen.“

Was ging ihnen durch den Kopf als sie von dem Interesse von Atlético erfuhren?

„Das erste was mir in den Kopf kam, war es, dass es ein Klub ist von dem jeder träumt zu spielen. Mit Barcelona und Real Madrid ist es einer der drei Großen in Spanien, darüber gibt es keine Diskussion. Wenn Atlético Madrid im Alter von 19 Jahren bei dir anklopft, dass du Teil ihres ersten Kaders bildest, ist dies eine Motivation. Wenn sie dich in einem höheren Alter kontaktieren und im Fußball womöglich schon etwas erreicht hast, doch ich bin erst seit zwei Jahren in der Primera und jemand wie Atleti schaut auf dich...“

Dachten sie viel darüber nach?

„Nein, absolut nicht. Ich sehne es sehr entgegen im Calderón zu spielen.“

Ihren Worten nach folgt, dass sie den Wechsel zu den Rojiblancos ernst nehmen...

„Es ist wichtig zu einem Verein zu gehen, der dir vertraut. Ich kann zu jedem Team gehen und mir den Posten verdienen, wie ich es bei Atleti tun muss, doch es wird nicht dasselbe sein, da sie mir bewiesen haben, dass sie sich haben spielen sehen, mich verfolgt haben und meinen Möglichkeiten vertrauen.“

Wie sieht ein Spieler der Primera División Atlético Madrid von außerhalb?

„Wenn ich in das Zorrilla komme, füllt sich das Stadion und dies hat einen Grund. Atleti hat sehr viele Fans in ganz Spanien und dann siehst du ihre Spieler und denkst, dass sie auf einer anderen Ebene sind. Es ist ein Verein, der Stars verpflichtet, der Forlán, Simao, Kun hat. Jeden Tag mit ihnen trainieren zu können, muss unglaublich sein.“

Auf Forlán und Agüero sind sie schon getroffen. Wie finden sie sie?

„Ich finde der Uruguayer ist ein unglaublicher Spieler. Ich habe wenige Stürmer mit seiner Bewegungsfähigkeit gesehen und dann die Schüsse, die er ablässt. Bezüglich Kun ist die Kraft, die er besitzt, beeindruckend. Wenn er startet, gibt es keinen, der ihn aufhält. Und auch Simao ist ein Spieler, der mich persönlich begeistert.“

Es würde nur fehlen, wenn sie in das Calderón kommen und diese gehen...

„Nein (lacht). Dies ist Sache der sportlichen Leitung, die mit Sicherheit das Beste für Atlético tut. Damit beschäftige ich mich nicht, doch in dieser Spielzeit haben sie Atleti viel gegeben, vor allem Forlán.“

Was haben ihre Mitspieler aus der U21 von Atlético erzählt?

„Sie haben mir Dinge gesagt und alles gute. Mit Sicherheit wird es mir dort gut ergehen, da ich etliche Spieler kenne und ich ein Freundschaftsverhältnis zu ihnen habe. Sicherlich werden sie mich gut unterstützen, doch ich werde mir das Vertrauen der restlichen Mannschaft verdienen müssen.“

Zwei Jahre in Primera, aber ohne ein Spiel im Calderón, oder?

„Ja, dies ist richtig, ich habe immer noch nicht dort gespielt. In der Partie bevor ich debütierte wurde ich nominiert. Alberto verletzte sich und Butelle spielte in Madrid. Ich saß auf der Bank. Im Pokal trafen wir auch auf Atleti, doch als Starter in der Liga war ich Ersatz im Pokal. In diesem Jahr war ich verletzt.“

Wie finden sie das Stadion der Colchoneros?

„Es sind sensationelle Fans, die immer singen, die den Fußball auf eine andere Weise leben. Dies überträgt sich zu dir auf das Spielfeld. Es muss unglaublich sein dort zu sein und dies zu erleben, wenn die Sache gut läuft.“

Sie werden durch die große Vordertür kommen. Die Tatsache zu Barcelona "nein" gesagt zu haben, da sie sich bereits zu Atlético verpflichtet haben, wurde von den Fans sehr positiv bewertet...

„Mich freut es und hoffentlich laufen die Dinge weiterhin so. Zu Atleti zu gehen und geliebt zu werden bevor sie dich überhaupt gesehen haben, ist für mich eine enorme Befriedigung. Nun werde ich all diese Zuneigung zurück zahlen müssen.“

In weniger als zwei Monaten werden sie die Champions League Hymne im Calderón hören. Haben sie sich diesen Moment vorgestellt?

„Ufff. Es ist ein Traum, die Sehnsucht meines ganzen Lebens. ich habe es immer gewollt eine Partie in der Königsklasse zu bestreiten. Atleti hat mir diese Chance gegeben und man wird sehen ob sich alles konkretisiert und ich diese Atmosphäre im Calderón erleben kann, denn für mich gibt es keine gleiche.“

Ich nehme an sie werden an den Manzanares gehen um Titel zu gewinnen...

„Ja, klar. Hoffentlich können wir eine großartige Saison absolvieren und einen Titel gewinnen.“

Werden sie sich schwächer als Real Madrid und Barcelona fühlen? Der eine verstärkt sich mit Stars über das Scheckbuch und der andere hat die Liga, den Pokal und die Champions League gewonnen...

„Gut, dies wird man dann sehen. Atleti wird ein großartiges Team haben, dies ist sicher und man wird in der Lage sein mit beiden Teams auf Augenhöhe zu konkurrieren.“

Seitdem die Liga vorbei ist, wird viel über ihre Person gesprochen, doch sie haben wenige öffentliche Erklärungen abgegeben...

„Ja, ich habe es vorgezogen mich am Rande dessen zu bewegen, da ich mich erholen muss, aber ich weiß, dass die Menschen, die mit mir arbeiten dabei sind. Ich habe volles Vertrauen in sie.“

Sie sind gut darüber informiert, was im Radio oder den Zeitungen erzählt wird über ihren möglichen Wechsel?

„Ich suche nichts, doch es ist richtig, dass ich über Freunde und Bekannte Dinge erfahre. Ich wiederhole noch einmal, dass ich versuche mich am Rand davon zu bewegen und hoffe, dass sich alle so schnell wie möglich klärt, da die aktuelle Situation Ungewissheit erzeugt und dies ist weder für den Verein noch für mich gut.“

Sie haben ihr Wort gegeben und ihre Intentionen für die kommende Saison erklärt. Denken sie, dass ihr Transfer eine Frage von Tagen ist?

„Ich hatte die Hoffnung, dass alles geklärt sein würde, bevor ich in den Urlaub fahre (gestern flog er in die Dominikanische Republik). So ist es nicht gewesen und ich muss es akzeptieren. Das einzige was ich mir wünsche, ist, dass sowohl der Verein, wie auch ich mit Nutzen daraus hervorgehen.“

Haben sie sich bereits erholt oder wiegt das Saisonende und die eben absolvierte Europameisterschaft noch?

„Körperlich war ich in einigen Tagen erholt. Zuhause in Palencia mit meinen Freunden und meiner Familie zu sein, hilft mir sehr. Ein andere Geschichte ist der mentale Bereich. Vor allem wegen einer Verletzung mitten in der Saison war es ein hartes Jahr, aber gut, das Wichtige ist, dass ich auf einem guten Niveau gespielt habe, der Trainer mir weiter vertraute und ich mich sowohl in der Mannschaft, wie auch der Selección bei einer Europameisterschaft auf die ich große Lust hatte zu spielen, sehr wohl gefühlt habe. All der Einsatz war es wert, doch nun gilt es die Batterien aufzuladen.“

Werden sie nun den Wunsch haben den Stachel zu entfernen und Spanien für die kommenden Olympischen Spiele zu qualifizieren?

„Ja, wir werden ab dem nächsten September darum spielen dort dabei zu sein. Wir müssen bei Null beginnen, man wird sehen welche Selección wir haben, doch es ist klar, dass wir Spanien qualifizieren müssen, da es verdient dabei zu sein.“

Wird es für sie, wie auch jeden anderen Sportler, eine Motivation sein Spanien bei Olympischen Spielen zu repräsentieren, auch wenn es nur das eine Mal ist?

„Jedes Turnier mit der spanischen Nationalmannschaft ist etwas was zu einem Ziel wird. Seit Kleinauf werde ich berücksichtigt und es herrscht immer eine großartige Atmosphäre. Mit Spanien bei den Olympischen Spielen dabei zu sein, wäre ein sehr bedeutender Schritt in meiner Karriere.“

Waren sie in der Lage in diesen Urlaubstagen einer ihrer Leidenschaften, dem Jagen, nachzugehen?

„Nicht viel, denn während der Saison gibt es fast für nichts Zeit, anschließend ging ich zur Europameisterschaft, so dass ich es nicht geschafft habe. ich hoffe, dass ich während der Vorbereitung einige freie Tage habe und ich mich mit meinen Cousins und Freunden treffen kann, mit denen ich mein ganzes Leben jage. Es ist meine große Leidenschaft, es läuft sehr gut und unter uns besteht eine besondere Chemie, wenn wir auf das Feld treten.“
 

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