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Gestern luden Gil Marín, Vorstandsvorsitzender von Atlético Madrid, und Enrique Cerezo, Präsident von Atlético Madrid, die Presse ein, um in einer Pressekonferenz, über die finanzielle Lage des Vere6ins zu berichten. Nötig wurde dieser Schritt, nach dem ehemalige Mitarbeiter des Vereins die Führung und insbesondere die finanzielle Aufstellung des Vereins scharf kritisierten und Gil Marín und Cerezo sogar Veruntreuung vorwarfen.
Im Folgenden sind die wichtigsten Aussagen wiedergegeben:
- Diese Saison hat Atlético eine negative Bilanz von 27 Millionen Euro erwirtschaftet.
Wie von der spanischen Gerichtsbarkeit vorgegeben, gehen 100% des Einkommens von Atlético in die eigene Zukunft. (Darunter 75% in die Entwicklung der ersten Mannschaft, sowie 5% in die Entwicklung des Nachwuchsbereiches.)
- Am 30. Juni 2008 beliefen sich die Schulden des Vereins gegenüber den Banken auf 68,3 Millionen Euro. Am 30 Juni 2009 waren diese Schulden auf 46 Millionen Euro verringert. Stand heute wurden diese Schulden um 25,1 Millionen Euro gesenkt.
- Die kompletten Schulden des Vereins belaufen sich zur Zeit auf ca. 200 Millionen Euro.
- Die Schulden sind damit proportional zur Kapazität des Vereins Einkommen zu erwirtschaften, und beziehen sich auf die materiell6ne und immateriellen Vermögenswerte.
- Am 30 Juni 2009 schuldete der Verein seinen Spielern (1. Mannschaft und Jugendbereich) 61,2 Millionen Euro. Einen Monat später waren 70% von diesem Betrag beglichen und zur Zeit schuldet der Verein in diesem Bereich „nur“ noch 7,1 Millionen Euro. Darin enthalten sind Bonus- und Prämienzahlungen, die im laufe dieser Spielzeit bezahlt werden. (Darin enthalten sind auch die Abfindungszahlungen an Maniche, Seitaridis, Luis García und Abel)
- Gil Marín verdient 900.000 Euro, sowie einen Bonus von 300.000 Euro, falls das Team die Champions League erreicht. Zitat des Vorstandsvorsitzenden: „Damit bin ich nicht einmal in den Top 15 der best bezahltesten Vorstandsvorsitzenden im Bereich des Fußballs.“
Dies waren die Punkte, über die Gil Marín und Cerezo ausführlich Stellung bezogen und diese auch erklärten. Wichtig zu erwähnen sei, dass der Verein keinem Spieler aus der ersten Mannschaft Geld schulde, da sie bereits alles erhielten, was ihnen zu stand. Das bedeutet im Klartext einen anderen Sachverhalt, wie zum Beispiel beim FC Valencia, bei dem die Spieler noch auf ausstehende Gehälter und Bonuszahlungen warten.
Weitere Fakten aus dem jährlichen Finanzreport: - Das Wirtschaftliche Ergebnis aus 2008 / 2009 ist um 10,1 Millionen Euro gestiegen
Steigerung des Ergebnis der Operationen von 16,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Dies entspricht einem Plus von 35,7%.
- Steigerung des Ergebnis der Unternehmungen um 25,7 Millionen Euro. Dies entspricht einem Plus von 34%.
Die Ausgaben haben sich reduziert um 13,5 Millionen Euro. Dies entspricht einem Verringerung von 9,28%.
- Die netto Vermögenswerte des Vereins sind um 27,3 Millionen Euro gestiegen.
- Eine Reduzierung der Gehälter um 7,1 Millionen Euro. (Am 30. Juni 2009 belief sich dieser Posten auf 61,2 Millionen Euro.)
- Die Schulden bei den Banken wurden um 26,1 Millionen Euro, von ehemals 68,3 Millionen Euro (2007 / 2008) auf 46 Millionen Euro (2008 / 2009) verringert.
- Die Schulden bei der Sportorganisation belaufen sich zur Zeit auf 30,3 Millionen Euro. Diese fielen von ehemals 107,4 Millionen Euro (2007 / 2008), auf 58,8 Millionen Euro (2008 / 2009) auf eben jetzt 30,3 Millionen Euro.
- Schulden gegenüber der AEAT (Anm. d. Red.: Der spanische Staat) wurden um 18 Millionen Euro gesenkt.
- Die gesamt Schuldenlast des Vereins beträgt rund 200 Millionen Euro. Doch Atlético hat dem gegenüber 4 Säulen aufzuwarten, so dass Verein gesichert und in einem gesunden Plan eingebettet ist. So stehen die Vermögenswerte des Stadions, taxiert mit 276 Millionen Euro, des Trainingsgeländes, taxiert mit 126 Millionen Euro, den Spieler der ersten Mannschaft sowie den Jugendteams und zu guter Letzt die Rechte der an der Marke Club Atlético de Madrid S.A.D. entgegen. Zu diesen Rechten gehören unter anderem die Rechte an Werbung, TV- und Radioverträgen, so wie weiteren sozialen Projekten
Den Verlust in der letzten Saison, von 27 Millionen Euro, erklären die Verantqortlichen mit der allgemeinen, finanziellen Krieser und dem damit verbundenen Rückgang von Einnahmequellen, wie z.B. den Buisnessseats, dem Merchandising, etc. Des Weiteren preiste der Verein jedoch den Rückgang der allgemeinen Schuldenlast und den Abbau von weiteren Schulden in der Zukunft. Nach der Veranstaltung gab die Fanorganisation Señales de Humo bekannt, dass sie einen Rechtsbeistand angefordert hat um die Zahlen prüfen zu lassen, da man der Verensführung nicht vertraut und glaubt, dass die Zahlen manipuliert sein bzw. nicht stimmen würden. Laut SdH liegen die Verbindlichkeiten von Atlético Madrid viel höher, als ausgewiesen.
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