Ungewohnt, aber auch ganz angenehm. In der Abwehr wird sich nichts mehr tun bei der Quantität an Spielern.
Cabrera wird der Ersatz für Pernía sein, Valera für Heitinga, dazu haben wir dann vier Innenverteidiger.
Die Spielmacherposition fällt bei uns auch praktisch weg, da wir mit vier absolut vier offensiv orientierten Kickern zu Werke gehen. Wenn Resino zu einer Systemänderung greift, wäre Jurado der Kreative im Mittelfeld, den er ja unbedingt halten möchte.
Sergio Asenjo ist absolut gesetzt, Roberto sein Vertreter. Nach den Testspielen bislang kristallisiert sich heraus, dass Heitinga auf rechts agieren dürfte, da Ujfalusi innen zu wichtig ist. Zudem bringt der Holländer auch eine gewisse Portion an technischen Fertigkeiten mit, die Perea fehlen, um auch außen für Druck nach vorne zu sorgen. Auf links ist die Sache eindeutig, Antonio López gehört zu den besseren Außenverteidigern der Liga, da er seine eigentliche Aufgabe (zu verteidigen gut löst) und ordentlich flanken kann und gute Standards schlägt.
Die Zentrale ist das große Fragezeichen, da ich Ujfalusi als gesetzt ansehe, wird sich Resino zwischen Juanito/Pablo & Perea entscheiden müssen, da Domínguez erst einmal außen vor ist. Bei Auswärtsspielen wäre der flinke Kolumbianer sicher von Vorteil, wobei das auch mit den gegnerischen Stürmern abgestimmt werden sollte. Juanito/ Pablo sind sich ähnlich, mal schauen wer die Nase vorne hat. Die Back-ups auf außen sind klar: Valera (hat sich gemacht bei Racing) und Cabrera für Pernía auf links.
Vor der Abwehr ist Paulo Assuncao grundlegend um das Gleichgewicht zu halten, bleibt die Frage ob Camacho ihm die Position nach seiner Reha streitig machen kann. Cléber Santana scheint sich auch sehr verbessert zu haben auf Mallorca und könnte ein guter Konkurrent zu Raúl García sein, der langsam wieder in Fahrt kommt.
Mit Jurado haben wir dann einen Akteur, der Aguirre nicht in das System passte, aber bewiesen hat, was er kann. Da Resino flexibler agieren möchte, ist er der prädestinierte 10er, der zwischen Angriff und Mittelfeld wirbeln kann, wobei vor ihm wohl nur ein Stürmer spielen wird, falls er ran darf.
Denn das 4-1-3-2 ist deutlich auf die beiden Außenbahnen strukturiert und da ist Simao absolut gesetzt und Reyes/ Maxi kämpfen um den verbleibenden Platz. Für Sinama-Pongolle sehe ich keine ernsthafte Möglichkeit für die Startelf, wenn alle fit sind. Macht Maxi so weiter dürfte er vor Reyes sein, der jedoch beweisen muss, dass er mehr als nur das Talent besitzt. Ich bin gespannt wie er reagiert, wenn er erst einmal auf der Bank sitzt...
In der Spitze ist alles klar und Sinama-Pongolle sollte der Ersatz sein. Mal sehen, vielleicht kommt auch der junge Borja zum ein oder anderen Einsatz.
Was ich noch gefunden habe zu einem unserer alten Spieler:
Maniche – Kölns neuer Glitzer-Star
Der Portugiese hatte 6 Vereine in 4 Jahren ++ Er trägt Brillanten ++ Sein Lamborghini hat 620 PS
Der neue Glitzer-Star des 1. FC Köln
Brillanten-Ohrstecker in beiden Ohren. Kölns neuer Portugiesen-Star Maniche steht auf teuren Schmuck, sagt: „Ich mag das, es ist eine Frage des Wohlfühlens“
Von MIRKO FRANK und VIM VOMLAND, Fotos: ANDREAS POHL
BILD am SONNTAG
Kölns neuer Star Maniche (31) gibt in BILD am SONNTAG das erste Interview in Deutschland.
Sie werden gleich lesen, dass bei diesem Bundesliga-Profi nicht nur die Titel (Champions League, Uefa-Cup, Weltpokal) glänzen. Maniche ist der neue Glitzer-Mann der Bundesliga: Wegen seiner Brillanten an Ohr, Uhr und Händen, seinen Tattoos, seinen Autos und seinen Aussagen.
BILD am SONNTAG: Die Fußball-Fans fragen sich: Warum spielt einer wie Maniche ausgerechnet in Köln?
MANICHE: Ich hatte mehrere Angebote aus ganz Europa. Spanien, Frankreich, der Türkei. Aber Geld ist nicht das wichtigste auf der Welt. Ich will endlich wieder Spaß am Fußball haben und glücklich sein.
Warum hatten Sie zuletzt keinen Spaß mehr am Fußball?
Ich hatte auch bei meinem letzten Verein, Atletico Madrid, schöne Momente. Aber wir sind uns nicht einig geworden. Ich hatte noch ein Jahr Vertrag, wollte nicht verlängern. Das hat dem Verein nicht gepasst – da haben wir beschlossen, dass jeder seinen Weg geht. Wir sind im Guten auseinandergegangen.
Sie haben knapp drei Monate nicht voll trainiert. Wie lange brauchen Sie, um wieder 100 Prozent Maniche zu sein?
Klar, es ist eine Weile her, dass ich gespielt habe. Aber mein Ziel ist es, beim ersten Bundesligaspiel in Dortmund dabei zu sein.
Haben Sie schon Ihr Idealgewicht?
Als ich in Köln angekommen bin, hatte ich etwa 2,5 Kilogramm zu viel drauf. Die müssen noch runter. Ich habe jetzt eine Woche mit dem FC trainiert. Ich denke, es ist nicht außergewöhnlich, etwas mehr Gewicht zu haben zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung. Seit zehn Jahren steht im Internet, ich würde 69 Kilogramm wiegen. Das stimmt nicht.
Sondern?
73 Kilogramm ist mein Normalgewicht.
Es fällt auf, dass Sie am ganzen Körper rasiert sind…
Maniche lacht: Ja, um weiter an Gewicht zu verlieren. Nein, im Ernst: Ich mache das aus Hygiene-Gründen. Meine Frau mag das – sie steht nicht auf behaarte Typen. Ich entferne die Haare mit einer Creme. Man geht duschen, und weg sind sie. Das mache ich einmal pro Woche.
Sind Sie ein Typ, der auf die schönen Dinge des Lebens sehr viel Wert legt?
Ich habe meine Wurzeln nie vergessen! Ich stamme aus einem Armen-Viertel in Lissabon. Meine Eltern haben immer hart gearbeitet, um mir und meinem Bruder das Minimum zu bieten. Und sei es nur ein kleines Geschenk zu Weihnachten. Natürlich habe ich jetzt einen Standard, der mir mehr ermöglicht.
Zum Beispiel Brillanten im Ohr, am Ehering und an der Uhr.
Ich liebe Dinge, wenn sie originell sind. Der Schmuck ist echt.
Cristiano Ronaldo trägt so ähnliche Ohrringe!
Ich habe schon lange vor Ronaldo Ohrringe getragen. Ich mag das, es ist eine Frage des Wohlfühlens.
Sie lieben schnelle Autos!
Maniche lacht wieder und erzählt begeistert: Das stimmt. Ich fahre einen Lamborghini mit 580 PS. Da gibt es einen Knopf, dann hat er sogar 620 PS. Ja, ich stehe auf schnelle Autos. Ich habe noch einen Porsche Cayenne, einen Mini Cooper. Und ich habe einen Bentley bestellt. Alle Autos sind schwarz. Wie meine Klamotten. Das ist irgendwie meine Farbe.
Sie sind ein lebenslustiger Mensch. Brauchen Sie auf dem Platz eine harte Hand?
Ja, das kann man so sagen. Trainer wie Heynckes, Scolari und Mourinho haben eine klare Linie und mich damit sehr geprägt.
Köln ist Ihr sechster Klub in den letzten vier Jahren…
Maniche denkt nach: Echt? So viele schon?
Ja, so viele…
Das wichtigste ist, dass man glücklich ist und zurechtkommt. Wenn das nicht mehr der Fall ist, muss man den Verein verlassen.
So wie Sie Moskau damals?
Moskau war meine erste Station im Ausland. Es ging um sehr viel Geld. Am zweiten Tag dort bekam meine Frau unser erstes Kind. Ich durfte nicht zur Geburt. Da war mir schon klar, dass der Wechsel ein Fehler war. Ich verstand die Mentalität nicht. Ich war zu unerfahren, konnte die Situation nicht einschätzen. Deshalb bin ich auch nicht in die Türkei gegangen. Den Fehler, nur wegen des Geldes irgendwohin zu gehen, mache ich nicht zweimal.
Was halten Sie vom deutschen Fußball?
Ihr spielt sehr diszipliniert und erfolgreich.
Hat Deutschland einen Welt-Star?
Für mich ist Podolski ein Weltstar. Jeder kennt und mag ihn.
Wollen Sie sich in Köln noch für die WM 2010 empfehlen?
Nein, das Thema ist durch.
Sie haben Ihren Namen auf dem Rücken tätowiert – was bedeutet er eigentlich?
Das ist ein dänischer Name. Im Alter von neun Jahren habe ich bei Benfica Lissabon gespielt. Bei Benfica gab es auch einen Spieler, der hieß Michael Manniche, der hatte genau so lange blonde Haare wie ich damals – seitdem nennen mich alle Maniche. Er war kein Idol von mir, es ging nur um das Aussehen.
Quelle:
bild.de
Sehr interessant mal noch Dinge abseits des Rasens zu erfahren, z.B. wo sein Nick herrührt oder wie er die Sache bei Atleti sah. Komisch nur, dass überall publiziert wurde, dass Atleti das Angebot zurückgezogen habe, als er deutlich abgebaut hat.