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2005-01: Madrid, Calpe, Lorca und zurück Drucken
Geschrieben von: PACG - André Kahle   
Dienstag, den 16. Januar 2007 um 19:07 Uhr

Madrid – Calpe – Lorca und zurück


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PACG Tour #01 2005 Bildergalerie

Tag 1

Am Montag nach dem unverdienten Derbysieg von Real Madrid, fuhren Daniel, Hannah und ich, André, mit einem Mietwagen gen Calpe, um ein paar Tage Sonne zu tanken. Eine komische Stimmung hing über uns, zum einen waren wir alle noch geschockt und getroffen von den Ereignissen tags zuvor, wo Atlético gut wie nie spielte und hoch wie selten zu Hause verlor. Andererseits waren wir voller Zuversicht auf 2 Siege, die wir noch zu sehen bekommen wollten, dem Sieg gegen Lorca im Copa del Rey und den Sieg gegen Getafe in der Liga. Nach 4 Stunden Fahrt durch die Öde und Tristesse Spaniens kamen wir abends in Calpe an. Koffer aufs Zimmer, wir unter die Dusche und dann ab in eine Bar / Restaurante was essen.
Danach wieder gen Zimmer, bisschen deutsches TV geguckt und dann ab in die Kojen. Man musste ja fit sein, für Sonne, Strand und Calpe!

Eine witzige Anekdote ist die Erkenntnis, wie klein doch die Welt ist. Ich war als 16 jähriger schon einmal in Spanien, mein erstes und bis heute letztes Mal (abgesehen von Madrid) und konnte mich nicht mehr an den Namen des Dorfes erinnern. Bis, ja bis ich den Burger King von Calpe sah und ich meinte, hier war ich schon mal. Bestimmt kenne ich sogar Daniel vom sehen, nur war mir das nie bewusst.

Auf den Spuren von Hannah & André

Tag 2

Am Dienstag wurde erst einmal ausgeschlafen, um die ganzen Strapazen und letzten Alkoholreste von Madrid abzuschütteln. Danach ging es für Hannah und mich an den Strand, wo wir uns die Costa Blanca und Calpe angucken konnten. Gekrönt wurde das ganze von einem leckeren Essen im Hafen von Calpe, mit Schweizern, die niemand verstand, obwohl sie steif und fest behaupteten, Deutsch zu sein, die aber alles kauften, was dunkelhäutige Strandverkäufer anschleppten. Eine "Rolex", ein "handgeknüpfter Perserteppich" und zwei "Gucci Sonnenbrillen", wechselten so ihren Besitzer und beide Seiten hatten was gewonnen. Der Verkäufer die Erkenntnis, dass er "doofe Touris" abgezockt hatte und die Schweizer, dass sie die größten Feilscher dieser Erde sind.

Kurze Gesprächswiedergabe (übersetzt ins Hochdeutsche):
Verkäufer: "Du kaufen Uhr? Bueno Quality, Rolex!"
Schweizer: "Alleman nix Spanier verstehen! Was kosten Uhr? Quando money money?"
Verkäufer: "150 Euros"
Schweizer: "Uih Uih zu teuer muy teuer! Nix kaufen!"
Verkäufer: "OK, OK, zahlen wie viel? Quando?"
Schweizer: "35 Euros" *lacht*
Verkäufer: "OK!"

Transaktion beendet, beide mit breiten Lächeln und beide am lästern über die Doofheit des anderen beim weggehen.

Nach dieser Mordsgaudi ging es zurück ins Appartement, ausruhen und schlafen, eine Lieblingsbeschäftigung von Hannah, wie der geneigte Leser noch feststellen wird. Gegen Abend fuhren wir dann mit Daniel nach Lorca, um im Spielerhotel einzuchecken. Die Fahrt zwischen Calpe und Lorca dauerte ca. 2 Stunden und so riefen wir auf gut der Hälfte der Strecke Mario Gonzales an, unser Ehrenmitglied und Journalist bei "Mundo Atléti", der schon im Hotel war, an. Das Hotel war leider restlos ausverkauft, einzig ein Doppelzimmer hatte noch nicht bestätigt, was komisch war, da es schon 21:00 Uhr war. Also verhandelte Mario mit dem Hotel und so bekamen wir das Zimmer, was sich später als große Überraschung herausstellte, denn als wir ankamen im Hotel Amaltea, welches zur spanischen Hotelkette NH gehört, folgten uns auf dem Fuße die Schiedsrichter für das Copa del Rey Spiel zwischen Lorca und Atlético. Dumm nur, das wir vor ihnen bedient wurden und das ausgehandelte Zimmer bekamen, denn eigentlich war es das reservierte Zimmer der Schiedsrichter, die jetzt ohne Bleibe wutentbrannt abzogen und sich woanders einquartieren mussten. Das Problem, dass Lorca nur ein 4 Sterne Hotel sein eigen nennt, wurde ihnen sicher schnell bekannt.

Mario flachste rum und versprach einen Artikel für "Mundo Atléti" zu schreiben, mit der Überschrift: "Peña Atletica Centuria Germana bezieht das Zimmer der Schiedsrichter – Schiedsrichter übermüdet zum Spiel!", zu lesen im Pressespiegel

Daniel, Ferrando & André
Nach ein paar Drinks an der Hotelbar, einem kurzen Plausch mit Coach Ferrando und Co-Trainer Abel, ging es für Hannah ins Bett, während Daniel, Mario und ich noch das Nachtleben von Lorca unsicher machen wollten. Dies wurde aber zum Problem, da es ab 0 Uhr keine Taxe mehr zu erreichen gab, und wir nicht erst eine aus Alicante (ca. 140 km entfernt) einfahren lassen wollten. Nunja, aus der Not eine Tugend gemacht, sprangen wir ins Auto und fuhren zu einer "Bar", die uns der Nachtportier empfohlen hatte, mit den Worten: "Da ist richtig was los!". Nach einer kurzen Odysee durch die Nebelbänke Murcias, gelangten wir auch zu dieser "Bar", die sich als Puff rausstellte. Das alleine wäre ja kein Problem gewesen, da wir ja nur ein Bier trinken wollten, aber auch der hatte schon zu, wie einfach alles in diesem Kaff, wie uns bei der Rückfahrt zum Hotel klar wurde.

SI, SI, TODO EL PUEBLO ESTA AQUI !!!, traf vielleicht auf das Spiel zu, aber nicht auf das Nachtleben Lorcas. Also ging es zurück ins Hotel, um mit Hannah gleich zu ziehen und auch mal zu schlafen.
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Die Spieler mit unserem Banner

Tag 3

Am Mittwoch dann hieß es früh aufstehen, frühstücken und mit den Spielern ein Foto mit unserer Peña-Fahne zu machen. An dieser Stelle mal ein großes Dankeschön an Antonio Sanz, den Pressesprecher von Atlético Madrid, der uns dies alles erlaubte und immer half. Nach dem Foto und ein paar netten Gesprächen ging es für die Spieler zum Stretchen in den Park und für uns in die Stadt von Lorca, um ein paar Besorgungen zu machen.

Natürlich durfte auch ein Besuch im Stadion von Lorca nicht fehlen, um schon mal zu gucken, wo die Fahne am Abend aufgehängt werden soll. 2-3 Fotos später ging es wieder zum Hotel. Dort trafen wir Jesper Grønkjær, der in einer Tankstelle gegenüber sich etwas zu trinken kaufte. Was die Vermutung nahe legt, da er mit Kiki Musampa in einem Zimmer lag, dass die Minibar in der Nacht geplündert worden war.

Gegen 19:30 verließen die Spieler das Hotel, jedoch nicht ohne vorher mit uns zu sprechen und Fotos zu schießen. ALLE Spieler, ohne Ausnahme, waren mehr als freundlich und nett und kamen sogar teilweise von sich aus auf uns zu. Man sah ihnen sichtlich an, dass sie sich freuten, uns zu sehen. Besonders Leo Franco, Pablo, Antonio Lopez, Jorge, Kiki und Jesper stachen mit ihrer Offenheit heraus. Aber auch Santi, der sein letztes Spiel für Atlético machen sollte und Garcia Calvo flachsten mit uns beim Fotografieren rum. Auch unser Trainergespann ist super freundlich und bei weitem umgänglicher als unser alter "Freund" Manzano, der an diesem Tage, tränenreich, bei Malaga gefeuert wurde.

Im Estadio Francisco Artés Carrasco von Lorca
Unser Banner auf dem Grund Lorcas
Wir versprachen den Spielern, sie anzufeuern und insbesondere Jesper freute sich über Leute, mit denen er kommunizieren konnte, da wir Englisch mit ihm sprechen konnten. Im Team können sich wohl nur Jorge ein bisschen und Pauni und Kiki mit ihm unterhalten, aber er gab sich zuversichtlich, schon bald (in 6 Monaten) Spanisch sprechen zu können. Als er uns fragte, wann wir das nächste mal kommen würden, und wir antworteten zum Copa del Rey Finale MIT Atléti, musste er lachen und versprach uns sein Bestes zu geben, er sollte sein Wort halten und eine tolle Partie spielen.

Nachdem die Spieler in den Bus gestiegen waren und gen Stadion fuhren, wurde es für uns Zeit uns zu einem Fantreffen zu begeben, wo Peñas aus Murcia, Alicante, Granada und Almeria auf uns warteten. Zusammen zogen wir nach ein, zwei Bierchen zum Stadion, wo wir dank unserer Presseausweise und dank Antonio Sanz in den Pressebereich konnten. Alles zum Spiel findet man in der Rubrik Spielberichte!

Atlético vs. Lorca
Mein erster Sieg war unter Dach und Fach, und zwar genau so wie ich es getippt hatte. Nach einer mäßigen bis schlechten ersten Hälfte machte Atlético nach dem 1:1 richtig Druck und somit sahen wir viele Torchancen und Action. Allen voran unser Däne wirbelte auf der rechten Außenbahn auf und ab und brachte die Lorcaner immer wieder in Bedrängnis, ein starkes Spiel von Grønkjær. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel und auch nach dem Plausch mit den Spielern im Kabinentrakt, wurde klar, wie erleichtert alle waren und das man nun voller Zuversicht nach Getafe und zum Rückspiel reisen kann. Das KO im Derby gegen Real wurde gut verkraftet und wir freuen uns schon auf das Spiel gegen Getafe.

Gegen 0:00 Uhr kamen wir aus dem Stadion und versuchten noch einen offenen Bürger König zu finden, was sich aber als unmöglich heraus stellte, da auch der BK in Lorca schon um 22:00 schließt. Nun gut, also ging es zur Tankstelle und danach ins Hotelzimmer, morgen früh ging es ja wieder zurück zum Strand nach Calpe.

Zurück in Calpe war ein Ausruhtag angesagt. Relaxen, Strand und deutsches TV reichten um den Tag gut rum zu bekommen. Am Abend ging es dann in Calpes City, um unsere ANTIMADRIDISTA T-Shirts der Costa Blanca Audienz zu zeigen. Geholfen hat es wenig, da Valladolid gegen Real nicht über ein 0 zu 0 hinauskamen. Nunja, vielleicht schaffen sie es ja, im Bernabeu ein Tor mehr zu schießen.

Unsere Fahne vor dem Peñón de Ifach
Daniel auf dem Rettungsturm

Tag 5

Am Freitag ging es weiter mit relaxen, schließlich wollte man ja für das Wochenende in Madrid wieder fit sein. Das spannendste war sicherlich der erneute Besuch im Fischrestaurante am Hafen von Calpe.

Zudem schossen wir einige Fotos von unserer Peña-Fahne, vor dem Wahrzeichen der Costa Blanca, für die Rubrik, "Unsere Fahnen erobert die Welt". Die Gesichter der Menschen in den Strandcafés werde ich nie vergessen und sie uns sicherlich auch nicht.

Aller Vorrausicht nach, werden wir nun sogar im Calper Wochenspiegel, einer deutschen Zeitschrift, ein Artikel über uns erscheinen.

An dieser Stelle muss ich besonders den heldenhaften Daniel erwähnen, der wie der junge David Hasselhof, Gazellen gleich auf einen Rettungsschwimmerturm kletterte um Fotos von unserer Fahne zu machen.

Getafe: Das Coliseum Alfonso Perez

Tag 6

Am Samstag früh brachen wir aus Calpe auf, um zurück nach Madrid zu fahren. Auf dem Weg stimmten wir uns mit HSV Liedern und der Frente Atlético CD für das Spiel am Abend ein. Nach einer kleinen Irrfahrt über die Autobahnen rund um Madrid kamen wir am Stadion von Getafe gegen 14:30 an. Nun wurden erstmal 3 Karten für die "Nordtribüne" gekauft, die zum Spottpreis von 60,- Euro unter das Volk geworfen wurden. 60,- als billigste Preiskategorie erschien uns dann doch ein wenig happig, aber für Atléti ist uns kein Euro zu schade. Dann noch schnell das obligatorische Foto mit unserer Fahne und ab zurück nach Madrid. Dort angekommen, bezogen wir in unserem Stammhostal wieder Quartier, gingen was Essen und Trinken und zogen dann mit der Bahn gen Getafe zum Spiel weiter.

In Getafe angekommen, folgten wir den "Blauen" Getafe-Fans zum Stadion und nahmen unsere Plätze ein, nachdem wir unser Banner platziert hatten.

Es dauerte nicht lange, da trafen wir auf drei Frankfurt-Fans aus Baden-Württemberg, die auf einer Groundhoppingtour waren. Vor der Toilette gesellte sich ein weiterer Deutscher zu uns, und als Krönung traf ich unseren alten Freund und deutschsprachigen Kumpel Daniel Löwe. Es war ein fröhliches Wiedersehen, nur leider schaffte es Atléti nicht, uns drei Punkte zu schenken. Man spielte nicht überzeugend genug und musste als "Strafe" auch noch 45. Min Minuten mit einer Führung gegen 10 Mann spielen. Ein Wunder, dass man noch ein Remis über die Zeit retten konnte!

Sei es wie es sei, mit der Einwechslung von Chancentod Paunovic gesellte sich ein weiterer "Blindfisch" zu Stürmerstar Torres, der aus 4 Chancen es mal wieder nicht schaffte, den Ball ins Tor zu bugsieren, im Gegenteil, das einzige, was er traf, war der Rasen des Stadions. Überzeugen konnte wie immer Perea, der für mich zur Zeit beste Abwehrspieler der Welt, und unser Neuzugang Grønkjær. Über den Rest der Mannschaft (mit Abstrichen noch Garcia Calvo, und Ibagaza) muss man den Mantel des Schweigens legen.

Die Hinrunde ist vorbei und sie verlief genau wie die drei Spiele unserer Reise. Ein stetiges Up and Down, was wir Rojiblancos aber ja schon seit Jahren gewohnt sind. Das letzte Spiel symbolisiert die Hinrunde, Chancen da, aber kein Sieg. Kein Fisch, kein Fleisch. Hoffnung macht aber der Erfolg im Pokal, und wer weiß, vielleicht gibt es am Ende dieses Jahres doch noch was zu feiern. Das Erreichen eines UEFA Cup Platzes hingegen bedarf es einer außerordentlichen Steigerung in der 2. Saisonhälfte. Ich bin aber wie immer zuversichtlich!

Aupa Atléti !!!

Während ich diese Zeilen schreibe, liege ich im Bett, Hannah und ich machen Pause, während Daniel es auf der Geburtstagsparty von unserem Gründungsmitglied Miriam Juanes mit suki wild treibt. Einen schönen Gruß an dieser Stelle an den Partylöwen Daniel von seinen kleinen Schlappmachern. Ja ja, typisch Deutsche!
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Tag 7

Am Sonntag ging es für die beiden verbliebenen, Hannah und André, in den Prado. Kultur gehört ja auch dazu. Nach 1 Stunde und harten 30 Minuten war es dann geschafft. Jedes einzelne Gemälde wurde angeguckt und betrachtet, bevor der Durst die Überhand gewann und uns in einen Laden zog. Am Abend stand dann TV auf dem Plan, nach Fullham gegen West Brom (1:0) und Barcelona gegen Sociedad, sowie Real gegen Zaragoza, ging es dann zurück ins Hostal, wo wir uns "Garfield" ansahen.

Der Atlético Fanshop

Tag 8

Am Montag ging es nach dem obligatorischen Besuch bei Starbucks zum Stadion, wo ein bisschen im Shop gestöbert wurde (und Hannah sich nach wie vor ärgerte, dass sie nichts zum In-den-Atlético-Strampler-Stecken hatte). Wir kauften noch ein paar Autogrammkarten von "El Niño", damit der am folgenden Tag auch auf angemessenem Untergrund unterschreiben konnte, und danach gab es ein Abschiedsessen bei Mahtani, in der "Esquina de Calderón". Dann kurz eine Stippvisite im Internet und wieder ab zu Starbucks, wo das Interview mit Grønkjær vorbereitet wurde, das am nächsten Tag gehalten werden sollte.

Tag 9

Dienstag ging es wieder zum Trainingsgelände von Atlético. Nach dem Training stand das Interview mit Jesper und das sammeln von Autogrammen und Fotos an. Während wir auf unseren Dänen warteten, ließen wir uns noch mit ein paar Spielern ablichten und holten uns die Autogramme von Torres, die bestellt wurden. (Hannah fand den Sosa übrigens viel interessanter als den Fernando) Nachdem Jesper geduscht hatte, wurden wir ins Cierro del Espina Stadion geführt, wo wir mit Jesper und seinem zweisprachigen Begleiter das Interview führen durften. Es war eine lockere und lustige Atmosphäre und Jesper war nett, offenherzig und freundlich wie bereits in Lorca. Hannah führte das Interview ziemlich offen und bis auf 2-3 kleinere Probleme mit dem Aufnahmegerät klappte alles perfekt.

Man merkte Jaspar an, dass er sich auf die Aufgabe bei Atlético freute und mit einem Gruß und der Anmerkung, dass man sich beim Copa del Rey Finale wieder sehen würde, fuhren wir zurück nach Madrid. Ein weiterer, wichtiger Schritt in der Entwicklung unseres Fanclubs war vollbracht. Wir hatten das erste Interview von Jesper Grønkjær bekommen seit seiner Ankunft in Madrid. Der PACG hat sich in Spanien in den 2 Jahren mehr als nur einen Namen gemacht, wie man nicht nur an der Gefragtheit durch die TV-Medien erkennen konnte. Zurück in Madrid, arbeiteten wir das Interview aus und trafen suki, der uns noch jedem 2 Atléticouhren mitgab, bevor es wieder gen Flughafen und damit gen Deutschland ging. Um 19:35 startete die Maschine von Madrid aus, und damit endete auch diese Spanien-Atlético-PACG-Tour.


Zum Schluß

Nachtrag 22:00 Uhr
Da habe ich mich wohl zu früh gefreut, eigentlich sollten wir schon in Köln sein, stattdessen fliegen wir gerade irgendwo über Frankreich rum. Auf Grund von starken Winden und Orkanböen mussten 2 der 3 Rollbahnen in Madrid geschlossen werden, daher verzögerte sich unser Abflug um 1 Stunde und 40 Minuten. So ist das halt mit Atlético und Madrid und dem PACG, man weiß nie was als nächstes passiert, es ist alles unberechenbar und trotzdem immer eine Erfahrung wert.
Nachtrag Ende

Nachtrag 23:00 Uhr
Grrrrr immer noch nicht gelandet, im Gegenteil, kreisen über Köln-Bonn, während die Jungs unten die Start- und Landebahn frei schippen. Olé Olé ... In 20 Minuten soll es soweit sein, ja ja ja wer es glaubt ...
Nachtrag Ende

Nachtrag 03:50 Uhr
Gerade in Paderborn angekommen, unglaubliches ist passiert. Durch Zufall bei SIXT einen Wagen mit Winterreifen bekommen, C-Klasse. Dann losgefahren unterwegs begann ein Schneesturm, der die gesamte Autobahn lahm legte. Autos und Laster standen am Seitenrand, einige wenige, wie wir, quälten sich mit Tempo 20 bis Tempo 30 weiter. Man sah überhaupt nix und nicht nur einmal brach bei Wagen die uns überholten vor uns das Heck aus. Sowas habe ich echt noch nie erlebt. Ab Dortmund hingegen, war schlagartig nichts mehr. Und wir konnten die letzten 120 km mit einer konstanten Geschwindigkeit über 200 km/h beenden. Trotz dieses letzten schnellen Stückes, brauchten wir 4h bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 58 km/h. In Paderborn angekommen, versagte auch noch der Rückwärtsgang des Autos, was mich aber auch nicht mehr schocken konnte.
Nachtrag Ende


Es war ein tolles Derbywochenende und eine tolle Woche. An dieser Stelle einen mega Dank an Daniel und Hannah, mit denen ich eine tolle Woche erlebte und allen Mitgliedern und hoffentlich zukünftigen Mitgliedern des PACGs. Mädels und Jungs, IHR SEIT DIE BESTEN !!!

Also lasst uns für das Finale des Copa del Reys mit unseren Rojiblancos sparen, so dass wir eine so geile Tour bald wieder erleben können.

Aupa Atléti y Aupa la Peña Atletica Centuria Germana !!!
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