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Spiele Drucken
In dieser Rubrik finden Sie nicht nur alle Informationen zu den nationalen Auftritten der Rojiblancos in der Primera División oder im Copa del Rey, sondern auch zu allen weiteren Auftritten.

Dazu gehören die internationalen Spiele in den europäischen Wettbewerben, wie der Europa League oder Champions League.


Primera DivisiónDie Primera División (spanisch für Erste Liga) ist die höchste spanische Fußballliga. Sie existiert seit der Saison 1928/1929 und wird von der Liga Nacional de Fútbol Profesional (LFP) betrieben. Seit dem Jahr 2008 trägt die Liga offiziell den Sponsornamen „Liga BBVA“.

Nach der derzeitigen UEFA-Fünfjahreswertung haben Vereine aus dem spanischen Liga-Fußball, die in europäischen Wettbewerben zweitbesten Ergebnisse erzielt, weshalb die Primera División als eine der stärksten Ligen Europas bezeichnet werden kann.

Die Liga besteht aus zwanzig Vereinen, die in einer Hin- und Rückrunde den Meister ausspielen. Nach jeder Saison spielen der Meister, der Zweit- und Drittplatzierte in der Champions League; der Viertplatzierte muss in die Champions League Qualifikation. Die Vereine auf Platz fünf und sechs spielen im UEFA-Pokal. Die drei Letztplazierten steigen in die zweite Liga, die Segunda División ab.

Die Geschichte:
1926 wurde in Spanien der Profifußball eingeführt. Mit der Saison 1928/29 wurde eine einheitliche nationale Liga, die Primera División eingeführt, in der zehn Vereine den ersten Ligatitel ausspielten: FC Barcelona, Real Madrid, Athletic Bilbao, Real Sociedad San Sebastián, Arenas Club de Getxo, Atlético Madrid, Espanyol Barcelona, Europa Barcelona, Real Unión Irún und Racing Santander. Erster Meister wurde der FC Barcelona mit zwei Punkten Vorsprung vor Real Madrid.

Zur Saison 1934/35 wurde die Liga auf 12 Vereine aufgestockt.

Während des Bürgerkriegs (Saison 1936/37-1938/39) wurden keine Meisterschaften ausgetragen. Nach dem Sieg der antirepublikanischen Truppen unter Francisco Franco wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Allerdings mussten sich Vereine, die nicht-spanische Namensbestandteile wie Football Club, Racing, Sporting oder Athletic hatten, umbenennen. Dies wurde in den siebziger Jahren zum Teil wieder zurückgenommen.

Seit der Saison 1941/42 spielte die Primera División mit 14, seit der Saison 1950/51 mit 16 und seit der Saison 1971/72 mit 18 Mannschaften. Zur Saison 1987/88 wurde die Liga auf 20 Mannschaften aufgestockt, was bis heute so geblieben ist.

Eine Ausnahme bildeten die Spielzeiten 1995/96 und 1996/97. Aufgrund ihrer Verschuldung wurden nach der Saison 1994/95 die Mannschaften von Celta Vigo und dem FC Sevilla in die dritte Liga, die Segunda División B zurückgestuft. Die Mannschaften von Real Valladolid und Albacete Balompié, die sportlich abgestiegen waren, verblieben dafür in der Liga. Offizielle und Fans von Celta und Sevilla protestierten jedoch erfolgreich beim spanischen Fußballverband gegen den Zwangsabstieg. Daher wurde die Liga auf 22 Mannschaften aufgestockt, da auch Valladolid und Albacete gegen das Wirksam werden ihres Abstiegs protestierten. Nach zwei Spielzeiten wurde die Liga wieder auf 20 Mannschaften reduziert. Als Folge dieser Maßnahme spielt die Segunda División bis heute mit 22 Mannschaften.

Rekordmeister ist Real Madrid, das insgesamt 31 Mal an der Spitze der Liga stand. Der FC Barcelona sammelte 19 Meistertitel, während Atlético Madrid (neun) und Athletic Bilbao (acht) auf den folgenden Rängen liegen. Der FC Valencia erreichte die Meisterschaft immerhin sechsmal.
Copa del ReyDie Copa del Rey (span. für Königspokal) ist der Herren-Pokalwettbewerb im spanischen Fußball. Allerdings gibt es Wettbewerbe um Copas del Rey auch in den meisten anderen Sportarten. Im spanischen Frauenfußball wird um die Copa de la Reina (Königin-Pokal) gespielt.

Die Geschichte:
Das Turnier um den spanischen Pokal für Herrenmannschaften im Vereinsfußball wird seit 1902 ausgetragen. Die wechselnde Benennung des Pokals spiegelt hierbei den Verlauf der spanischen Geschichte wider. Im Gründungsjahr wurde das Turnier anlässlich der Übernahme der Amtsgeschäfte durch König Alfons XIII. um die Copa del Ayuntamiento de Madrid (Pokal der Stadt Madrid) ausgetragen. Der Turniersieger Vizcaya de Bilbao (eine gemeinsame Mannschaft der Clubs Bilbao F.C. und Athletic Club de Bilbao) behielt den Pokal. Für das zweite Turnier 1903 wurde ein neuer Pokal gestiftet, der offiziell Copa de S.M. El Rey Alfonso XIII hieß. Nach der Ausrufung der Zweiten Republik und der Abdankung Alfons XIII. (1931) wurde der Pokal seit 1933 Copa del Presidente de la República (Pokal des Präsidenten der Republik, auch Copa de España) genannt. Während des Bürgerkriegs wurde 1937 im von republikanischen Truppen kontrollierten Teil Spaniens die Copa de España Libre (Pokal des Freien Spanien) ausgetragen, en UD Levante durch ein 1:0 gegen seinen Stadtrivalen FC Valencia gewann. Diese Pokalrunde wird jedoch vom spanischen Fußballverband nicht als offiziell anerkannt und wird daher in Statistiken nicht aufgeführt. 1938 wurde gar kein Turnier ausgetragen. Nach dem Sieg der antirepublikanischen Partei um Francisco Franco im Bürgerkrieg wurde der Pokal 1939 als Trofeo de S.E. El Generalísimo, seit 1940 als Copa de S.E. El Generalísimo ausgespielt. Nach dem Tod Francos während der Pokalsaison 1975/76 wird der Pokal seit der Saison 1976/77 als Copa de S.M. El Rey Don Juan Carlos I ausgespielt.

Rekordsieger ist der FC Barcelona mit 25 Pokalgewinnen. Athletic Bilbao hat den Pokal 23 Mal gewonnen (sowie einmal als Vizcaya de Bilbao), Real Madrid 17 Mal, Atlético Madrid neunmal. Der FC Valencia siebenmal und Real Saragossa sechsmal. Amtierender Pokalsieger ist die Mannschaft des FC Barcelona, der Athletic Bilbao im letzten Endspiel im Estadio Mestalla zu Valencia mit 4:1 bezwang.

1904 gewann Athletic Bilbao den Pokal, ohne dass es im Halbfinale oder im Finale ein Spiel bestritt. Im Halbfinale trat Espanyol Barcelona nicht an und im Finale fand sich kein Gegner, da die Madrider Vereine Real Madrid, Espanyol und Moncloa darüber untereinander zerstritten waren.

Der Modus:
Das Turnier um die Copa del Rey wird im K.o.-System ausgetragen. Zur Teilnahme sind alle Vereine der ersten beiden spanischen Ligen (Primera und Segunda División) sowie die besten Mannschaften der viergliedrigen dritthöchsten Spielklasse (Segunda División B) und die Meister der regionalen vierten Spielklassen (Tercera División) berechtigt. In den ersten Runden wird nur ein Spiel ausgetragen, bei dem der unterklassigere Verein das Heimrecht hat. Vom Achtelfinale bis zum Halbfinale wird der Sieger in Hin- und Rückspiel ermittelt. Das Endspiel wird jedes Jahr in einem anderen Stadion ausgetragen, jedoch überproportional häufig in Madrid.

In den Jahren 1910 und 1913 wurden zwei Turniere um die Copa del Rey ausgerichtet, jeweils eines von der Federación Española de Fútbol und eines von der Unión Española de Clubs de Fútbol. Die tatsächliche Trophäe, um den derzeit gespielt wird, ist der zwölfte Pokal seit Bestehen des Wettbewerbs. Neben dem Pokal von 1902 gingen folgende Pokale in den Besitz von Vereinsmannschaften über: der zweite Pokal 1907 an Real Madrid für drei Siege in Folge, der dritte Pokal 1916 an Athletic Bilbao für drei Siege in Folge, der vierte Pokal 1928 an den FC Barcelona für fünf Siege seit 1917, der fünfte Pokal 1932 an Atlético Madrid für drei Siege in Folge, der sechste Pokal bzw. der nur einmal angespielte Trofeo del Generalísimo 1939 an den FC Sevilla, der siebte Pokal 1945 an Athletic Bilbao für drei Siege in Folge, der achte und neunte Pokal 1953 bzw. 1971 an den FC Barcelona für drei Siege in Folge bzw. fünf Siege seit 1954, der zehnte Pokal 1976 an Atlético Madrid aufgrund des Regimewechsels und der Umbenennung des Wettbewerbs, der elfte Pokal 1990 an den FC Barcelona für fünf Siege seit 1972.
Europa LeagueDie UEFA Europa League ist neben der UEFA Champions League der zweite durch die UEFA durchgeführte Europapokalwettbewerb für Fußballmannschaften. Sie wurde 1971 unter dem Namen UEFA Cup, zu deutsch UEFA-Pokal, als dritter Europapokalwettbewerb (EC3) begründet und ursprünglich in allen Runden im K.-o.-System mit Hin- und Rückspielen ausgetragen.

Seit dem Spieljahr 2003/04 findet nach der ersten Runde eine Gruppenphase statt. Bis auf diese Gruppenphase wird der Wettbewerb weiter im K.o.-System durchgeführt. Seit 1998 wird der Gewinner nicht mehr in zwei, sondern in einem Finalspiel an einem neutralen Ort ermittelt. Teilnahmeberechtigt sind die Vereine, die in ihrer Liga auf die Qualifizierten für die Champions League folgen, sowie die Sieger der nationalen Pokalwettbewerbe. Damit ist jeder der 53 Mitgliedsverbände der UEFA berechtigt, Mannschaften in den UEFA-Pokal zu entsenden.

Den heutigen Namen erhielt der Wettbewerb nach der Saison 2008/09. Neben dem Namen wurde auch der Modus geändert. Es treten nun 48 Mannschaften in der Gruppenphase gegeneinander an; die Runde davor zählt nicht mehr zum Hauptbewerb, sondern zur Qualifikation. Bis auf den Titelverteidiger gibt es keine direkt für die Gruppenphase gesetzten Mannschaften. Die Umbenennung verfolgte in erster Linie das Ziel, den „Markenwert“ des UEFA-Pokals gegenüber der Champions League zu steigern.

Die Rekordsieger sind mit jeweils drei Titeln Inter Mailand, Juventus Turin und der FC Liverpool. Der Gewinner des UEFA-Pokals bzw. der Europa League spielt seit 2000 gegen den Sieger der UEFA Champions League um den Europäischen Supercup.
Champions LeagueDie UEFA Champions League ist ein Wettbewerb für europäische Fußball-Vereinsmannschaften der Männer unter dem Dach des Europäischen Fußballverbandes (UEFA). Die Bezeichnung gilt seit der Saison 1992/93, von 1955 bis 1992 wurde die Veranstaltung als Europapokal der Landesmeister (European Champions Clubs’ Cup) ausgetragen. Er bildet im Rahmen des jährlich ausgetragenen Europapokals vor der UEFA Europa League den bedeutenderen der beiden Wettbewerbe.

Rekordsieger der Champions League ist der spanische Vertreter Real Madrid mit neun Titelgewinnen, wobei die Spanier die ersten fünf Austragungen des Wettbewerbs für sich entscheiden konnten.
 
 

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